Von der Festanstellung in die Selbstständigkeit

Oder "Vom Job-Frust zur Job-Lust": Wie ich es aus der Sackgasse geschafft habe und wie du das auch schaffen kannst! - Ein motivierender Erfahrungsbericht von elterngarten Coach Tanja Jakob.

Copyright Foto: Tanja Jakob


Hi! Ich bin Tanja. Vielleicht kennst Du mich von elterngarten, aus den Sozialen Medien, von meiner Homepage oder hast sogar schon mit mir zusammengearbeitet. Schön 😊 Dann habe ich Dich erreicht, konnte dich auf Deinem Weg begleiten und habe Dich hoffentlich ein Stück weitergebracht.


Für alle, die mich noch nicht kennen oder es noch nicht wissen, möchte ich heute meine ganz persönliche Geschichte meiner beruflichen Neuorientierung und dem Aufbau meiner Selbstständigkeit erzählen.


…wie alles begann…

Mein Werdegang ist eigentlich ziemlich klassisch – Abitur, BWL-Studium, Auslandssemester, Einstiegsjob, Weiterentwicklung, 2. Job, Weiterentwicklung, Selbstständigkeit.

Aber ganz ohne Hürden und so einfach, wie es sich hier liest, war es nicht.

Ich stellte mir schon früh die Frage, was ich eigentlich will, aber fand keine richtige Antwort darauf – also machte ich einfach weiter:

- Ich war auf einem Wirtschaftsgymnasium - also studierte ich BWL. - Ich studierte BWL – also bewarb ich mich bei Wirtschaftsunternehmen. - Ich entwickelte mich zur Führungskraft, wurde Teamleiterin – also bewarb ich mich für meinen 2. Job wieder auf Führungspositionen.


Hört sich logisch an und nach einer steilen Karriereleiter – nur für mich hat es sich nicht so angefühlt. Dennoch machte ich weiter, denn mir fehlte die Idee was ich stattdessen machen könnte und möchte.



Wo stehst du gerade? Wo willst du hin?

Meine berufliche Neuorientierung – was will ich überhaupt?

Als ich 2016 Mutter wurde hat sich für mich einiges verändert - nicht nur die Rahmenbedingungen (Fremdbestimmung, Kitaöffnungszeiten, Teilzeit arbeiten) sondern auch meine Werte und Bedürfnisse haben sich durch dieses kleine Wesen verschoben. Ich wusste, dass ich beruflich etwas verändern musste, wenn ich eine zufriedene berufstätige Mutter sein möchte und damit auch ein Vorbild für meine Tochter. Aber wie? Wo fange ich nur an?


Mit Hilfe eines Business Coaches analysierte ich meine Stärken und definierte das was ich wirklich will - nicht nur "weg von" sondern "hin zu". Ich beschäftigte mich mit Fragen wie: - „Warum bin ich ursprünglich Führungskraft geworden?“ - „Was reizt mich an dieser Tätigkeit?“ - „Welches Umfeld brauche ich zum Arbeiten?“ - „Bei welcher Tätigkeit gehe ich so richtig auf und merke gar nicht, dass ich arbeite?“ (Ich sag’s Dir: gerade beim Schreiben dieses Blogartikels 😉)


Ich beschäftigte mich also intensiv mit mir selbst, meinen Stärken, meinen Fähigkeiten, meinen Werten und Bedürfnissen, mit dem, was ich brauche, gut kann und tun möchte.

Die Idee, mich mit Coaching selbstständig zu machen war geboren!


Einfach machen, könnte ja gut werden!

Doch so leicht war es dann doch noch nicht. Mir fehlte das Handwerkszeugs – also machte ich eine Coachingausbildung, ohne genau zu wissen, ob ich die vage Idee überhaupt jemals umsetzen würde. Ich hatte Selbstzweifel und einige Glaubenssätze über Selbstständigkeit, Sicherheit und Geld mussten noch bearbeitet werden. Auch hier nahm ich mir einen Coach – denn ich habe schon einmal erlebt, was Coaching alles bewirken kann.


In der Zwischenzeit bot mir mein damaliger Arbeitgeber auf Grund von Umstrukturierungen einen Aufhebungsvertrag an – Du kannst Dir vorstellen, dass ich nicht lange überlegen musste! „Danke“ an der Stelle an Mirjam, meine damalige Chefin, Du weißt gar nicht welch großen Gefallen Du mir getan und welche unendlichen Möglichkeiten Du mir damit eröffnet hast!

Nun war klar, es gibt kein Zurück mehr, der Weg für meine berufliche Neuorientierung war geebnet! Zum Glück hatte ich schon einen Plan in der Tasche.

Ich informierte mich also darüber was man alles braucht um sich selbstständig zu machen, hatte Termine mit Steuerberater, Krankenversicherung, Finanz- und Versicherungsberatern, Gründungsberatern, etc.

Ich fing an meine Homepage aufzubauen (mit Null Vorwissen und Null Ahnung wo und wie ich da überhaupt anfangen soll). Ich ging nochmal in mich um mein Thema zu finden, aber das war auf Grund meiner Geschichte und eigenen Erfahrung schnell gefunden. Ich legte Social Media Konten an und ließ von einer Bekannten ein Logo entwerfen.

Eigene Webseite, Logo - So vieles tust du als Selbstständige zum ersten Mal.

Ich habe in dieser Zeit so viele Dinge zum ersten Mal in meinem Leben getan wie nie zuvor (und tue heute noch ganz viele Dinge zum ersten Mal – das bringt eine Selbstständigkeit wohl mit sich). Fast alles war Neuland für mich. Und ja, es hat sich unsicher angefühlt. Und ja, es gab sie, die Momente wo ich Stellenanzeigen recherchiert habe und mir wieder eine Festanstellung suchen wollte. Doch tief im Inneren wusste ich, dass mich das nicht glücklich und zufrieden werden lässt. Also machte ich weiter! Diesmal aber in die richtige Richtung! 😉


Und dann kam sie – die erste Anfrage! Meine erste Klientin! Bähm und Wow zugleich – Zweifel und Freude zugleich! Es folgten weitere Anfragen und mit jeder Klientin schwanden die Selbstzweifel und wuchs mein Vertrauen in mich, meine Fähigkeiten als Coach und darin, den richtigen Weg beschritten zu haben.


Wo stehe ich - Tanja Jakob - heute?

Wo ich heute stehe

Heute arbeite ich in einem kleinen aber feinen Büro, dass ich angemietet und mir gemütlich eingerichtet habe. Ich habe regelmäßig Anfragen und freue mich über jede Klientin, die ich ein Stück ihres Weges begleiten darf. Wenn meine Klientinnen Aha-Erlebnisse haben, an ihren Glaubenssätzen arbeiten oder für sich einstehen und ihren Werten und Bedürfnissen folgen, dann ist das für mich ein Erfolgserlebnis und Glücksmoment zugleich. Als zweites Standbein arbeite ich als Job-Coach für diverse Bildungsträger und helfe arbeitslosen Menschen den Weg zurück ins Arbeitsleben zu finden. Hier geht es nicht nur darum, Bewerbungsunterlagen zu optimieren und die Menschen auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten. Es geht auch immer wieder darum, den Job zu finden, der zu den eigenen Stärken, Werten, Bedürfnissen und Rahmenbedingungen passt.


Was Du für Dich daraus ziehen kannst

Niemand sollte in einem Job verharren, in dem er sich nicht wohl fühlt oder der nicht (mehr) zu einem passt. Das gilt gerade und auch für Mütter. Ein Job, der nicht zu Dir passt, nimmt Dir so viel Kraft und Energie, kostet Dich so viel Lebensfreude. Gerade wir Mütter brauchen unsere Kraft und Energie für unsere Kinder, für Vereinbarkeit, für uns um alles managen zu können. Wenn auch Du in einem Job verharrst, der nicht (mehr) zu Dir passt oder Du nach Deiner Elternzeit nicht mehr zurück in Deinen alten Job kannst oder willst, dann trau dich loszugehen, auch wenn Du noch nicht weißt, was genau Dein Ziel ist. Wachse mit dem Leben und mit Deinen Aufgaben! „Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.“ (aus China). Ein Coaching kann Dir dabei helfen, Klarheit zu erlangen, über das was Du wirklich willst, was Dir Freude bereitet und was Deine Stärken, Werte, Bedürfnisse und Rahmenbedingungen sind.


Wie Du mit mir arbeiten kannst

Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du in meinem elterngarten Profil.

Da findest du mehr Infos zu meinem Angebot und meine Homepage. Dort kannst Du Dich für ein kostenloses Kennenlerngespräch eintragen. Gemeinsam werden wir herausfinden, wie ich Dir in Deiner individuellen Situation weiterhelfen kann. Ich freue mich auf Dich!


Deine Tanja



Copyright Foto: Tanja Jakob


Dieser Artikel wurde geschrieben von Tanja Jakob, elterngarten-Coach in Erlangen.